Klingbeil bei Ruhr-SPD: SPD im Ruhrgebiet wirft Bundesregierung Hickhack vor

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Die SPD im Ruhrgebiet pocht auf Nachbesserungen bei den geplanten Reformen, kritisiert die schwarz-rote Koalition in Berlin. Parteichef Lars Klingbeil stellt sich den Fragen der Basis.
Die SPD im Ruhrgebiet hat die schwarz-rote Bundesregierung für „unabgestimmtes Hickhack“ und „offenes Gestreite“ kritisiert. Die Menschen seien davon genervt und wünschten sich Lösungen für ihre Probleme, sagte Martin Murrack, Vorsitzender der Ruhr-SPD, bei einem Mitgliederkonvent in Bochum unter dem Motto „Das Ruhrgebiet redet Klartext“.
In der Koalition fehle es an Respekt im Umgang miteinander, auch seitens der SPD, kritisierte Murrack. Das parteipolitische Taktieren in Berlin müsse ein Ende haben. In einer Koalition brauche es Kompromisse, aber es fehle eine klare Positionierung der SPD, sie dürfe „ihren roten Faden nicht verlieren“, mahnte Murrack. Bei den Reformen müsse nachgebessert werden.
NRW-Parteichefin Sarah Philipp warb gut fünf Monate vor der Landtagswahl für einen Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen, wo derzeit CDU und Grüne regieren.
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