Paraguay: Ueno-Pleite stürzt Land in politische Krise – Sparer bangen um Geld

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Rund 60 Prozent der Erwachsenen haben in Paraguay ihr Geld der Ueno Bank anvertraut. Die ist jetzt pleite. Die Folge: Das Land stürzt in eine beispiellose politische Krise.
Mitten in einem Bankenskandal bleibt Paraguays Präsident Santiago Peña (47) trotz seines angekündigten Rücktritts zunächst im Amt. Die gemeinsame Sitzung von Senat und Abgeordnetenhaus war zum Zeitpunkt der Abstimmung über Peñas Rücktrittsgesuch nicht mehr beschlussfähig, wie in der Live-Übertragung des Senders Portals abc am Donnerstagabend zu sehen war.
Grund für die fehlende Beschlussfähigkeit war der Rückzug der Mandatsträger der regierenden Colorado-Partei aus dem Sitzungssaal. Offenbar, da sich abzeichnete, dass sie nicht über die nötige Mehrheit verfügten, um den Rücktritt von Peña anzunehmen, wie lokale Medien berichten.
Land in Aufruhr: Demonstrantin mit dem Konterfei von Präsident Santiago Peña
In dem südamerikanischen Land fürchten derzeit Millionen Menschen um ihre Ersparnisse. Vor dem Kongressgebäude in der Hauptstadt Asunción demonstrierten einige Hundert Menschen gegen Peña…
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